|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ISBN: 3100044185 ISBN: 3100044185 ISBN: 3100044185 ISBN: 3100044185 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
Wir empfehlen: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Gedächtnis auch in KörperzellenObwohl der menschliche Körper aus mehr als 100 Mrd. Zellen besteht,
besitzt jede eine Art Gedächtnis: die Erbinformationen. Dieses
Mikrogedächtnis in den Zellkernen ist aus Nukleinsäuren aufgebaut.
Eine in Amerika durchgeführte Versuchsserie mit Ratten, die darauf
dressiert worden waren, dunkle Räume zu meiden, und undressierten Ratten,
denen ein Extrakt aus den Gehirnen der dressierten Ratten injiziert wurde,
zeigte, daß diese Tiere danach ebenfalls dunkle Räume mieden. Sie
Forscher extrahierten ein eiweißähnliches Molekül aus den
Gehirnen der Ratten, denen sie die Information: „Meide die
Dunkelheit!“ zuschrieben. Sie nannten es Scotophobin. Diese Versuche sind
jedoch umstritten, den der Versuch konnte von anderen Laboratorien nie
wiederholt werden. Man nimmt an, daß die Information durch eine Chemikalie
übertragen wurde, die Stoffwechseländerungen zur Folge hatte. Es ist
aber sicher das diese Eiweiße bei Lernprozessen gebildet werden, aber nur
ein Bruchstück des ganzen Informationsinhaltes wiedergeben.
Eine Fülle von Experimenten weist darauf hin, daß beim
Lernvorgang von bestimmten Teilen der DNS Abdrucke gebildet werden. Es handelt
sich hierbei um RNA, an der sich Aminosäuren so anordnen, daß diese
in Ribosomen zu Proteinketten verarbeitet werden. Die RNA-Matrize zerfällt
nach diesem Vorgang. Somit ist das Lernen mit einem stofflichen Vorgang
verknüpft.
Dieser Prozeß findet aber nur in den Gehirnzellen statt, obwohl alle
Zellen aus der Zygote hervorgegangen sind. Die Zellen werden in der weiteren
Entwicklung in Aufgabenbereiche aufgeteilt, so daß eine normale
Körperzelle und eine Gehirnzelle zwei wichtige Unterschiede bestehen. Die
Gehirnzellen werden nicht durch Wirkstoffe, sondern durch Wahrnemungsimpulse von
den Sinneszellen dazu angeregt, RNA zu bilden.
Der zweite Unterschied besteht darin, daß RNA und die daraus
gebildeten Proteine in normalen Zellen dazu verwendet wird, um als Enzyme
Stoffwechselreaktionen anzukurbeln. Eine Gehirnzelle, die sich nicht mehr teilt,
hingegen lagert die Proteine wie Erkennungsmarken an bestimmten Stellen des
Neurons, gegebenenfalls sogar bis in die Synapsen hinein. Dadurch wird die
Zellmembran so verändert, daß ankommenden Signalen eine Orientierung
ermöglicht wird.
Die Informationen sind natürlich nicht allein in einer einzigen Zelle
gespeichert, sondern tritt mit ähnlichen Mustern in anderen Gehirnbereichen
in Resonanz.
Damit ist eine der plausibelsten Erklärungen für die Kurzzeit-
und Langzeitspeicherung gefunden:
Die aus dem Ultrakurzzeitgedächtnis übernommenen Informationen
sind mit der Bildung der RNA- Matrizen verknüpft, die etwa 20 Minuten
dauert. Die Matrize zerfällt danach wieder. Bis dahin müssen also
Proteine gebildet werden, die die Information in das Langzeitgedächtnis
weitergeben.
Die Bildung der Proteine läßt sich künstlich blockieren,
womit die Informationen nicht in das Langzeitgedächtnis gelangen
können. Dies wurde an der Universität Göteborg mit Ratten und an
der Universität Michigan mit Plattwürmern bewiesen.
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Diese Seite ist Bestandteil folgender Projekte: SchoolLecture.com, StudyPaper.com. Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise von Andreas Engelbrecht zur Verfügung gestellt. Zurück zu Themenseiten: SchoolLecture.com/Startseite/Neuerscheinungen StudyPaper.com/Startseite/Wissenschaft/Naturwissenschaften/Medizin Das Setzen von Verweisen (Links) auf diese Seite ist gestattet und bedarf keine vorherige Absprache. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| english | Bookmark setzen | Webseite weiterempfehlen | Copyright © | Impressum | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||